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Zukunftsgerichtet aus Tradition

Die OTTO FUCHS KG blickt auf eine mehr als 100jährige Unternehmens­geschichte zurück, die in jeder Entwicklungsphase von unternehmerischer Weitsicht geprägt war.

Eine hohe technische Kompetenz und die stete Bereitschaft visionär zu denken und couragiert zu handeln, versetzt das Unternehmen bis heute immer wieder in die Lage mit wegweisenden Produkten neue Geschäftsfelder zu erschließen.

1910

Mit der Eintragung der Metall- und Armaturenwerke Meinerzhagen GmbH am 2. Mai 1910 in das Handelsregister legt Otto Fuchs den Grundstein für die heutige OTTO FUCHS KG.

1920er

Das Firmengelände wird durch den Erwerb angrenzender Grundstücke erweitert. OTTO FUCHS beschäftigt etwa 400 Mitarbeiter. Im Mehrschichtbetrieb stellt man neben den Messinggewichten hauptsächlich Messingpressteile für die Elektro-, die Automobil- und Motorradindustrie her.

1930er

Als eines der ersten mittelständischen Unternehmen in Deutschland verarbeitet OTTO FUCHS den Zukunftswerkstoff Aluminium. Auf bereits vorhandenen Spindelpressen werden zunächst einfache Aluminium-Pressteile hergestellt, mit denen auch die stark wachsende Luftfahrtindustrie beliefert wird.

1940er

Der Werkstoff Magnesium und seine Legierungen ergänzen die Werkstoffpalette. Anfang 1948 verteilt sich die Beschäftigung der Betriebe auf die Bereiche Buntmetall mit 31 %, Leichtmetall mit 43 %, Waggonbau mit 10 % und Haushaltsartikel mit 16 %.

1941 wird in Dülken ein Zweigwerk errichtet – die spätere OTTO FUCHS Dülken GmbH & Co. KG.

1950er

Findige Ingenieure hatten die Idee, Skier aus Metall zu fertigen. Der Ski-Sport erlebte in den 1950er Jahren einen regelrechten Boom und die Skier aus Metall waren eine echte Sensation.

Im Zeitalter des Düsenflugzeuges reichten die früher üblich genieteten Bleche nicht mehr aus. OTTO FUCHS Schmiedeteile aus Aluminium- und Titanlegierungen finden so ihren Eingang in die Luft- und Raumfahrtindustrie.

Ein voller, bis heute andauernder Erfolg wurde die Herstellung von Synchronringen, mit denen ab 1952 das Volkswagen Export-Modell, der VW Käfer, für den zweiten bis vierten Gang ausgerüstet wurde.

1960er

Im Vertrauen auf die Stärke unseres Unternehmens sowie die anhaltend positive wirtschaftliche Entwicklung auf den europäischen und transatlantischen Märkten, fassen die Gesellschafter den Entschluss eine Großpresse in Auftrag zu geben, die den bisherigen Rahmen der maschinellen Ausstattung sprengen und mit 30.000 Tonnen Presskraft die größte privat finanzierte Gesenk­schmiede­presse in Europa ist.

1962 findet OTTO FUCHS den Einstieg in die Produktion von Pkw-Schmiederädern aus Aluminium. Als Porsche in diesen Jahren seinen 911er entwickelte, suchte man dafür ein ganz besonderes Rad. Die Fuchsfelge ist geboren.

Am 01. Januar 1964 legt OTTO FUCHS mit dem Erwerb der Firma Heinz Schürmann & Co. den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der heutigen SCHÜCO International KG.

1970er

OTTO FUCHS setzt neue Maßstäbe in der Automobilindustrie. Als erster in Europa stellen wir geschmiedete Aluminiumteile und Leichtmetall-Räder für die Pkw-Serienfertigung her und eröffneten damit neue Möglichkeiten für den Leichtbau in der Automobilindustrie.

Um auf dem nordamerikanischen Flugzeugmarkt mit Schmiedeprodukten vertreten zu sein, kauft OTTO FUCHS am 30. September 1978 die in Paramount, Los Angeles, Kalifornien, USA ansässige Firma Weber Metals & Supply Company.

1980er

Das Interesse nach Gewichtsersparnis im Automobilsektor nimmt stark zu. Das damals teure Aluminium findet den Weg in die Pkw-Fahrwerke. Die konstruktive Anpassung unserer Pressen ermöglicht die Fertigung von Fahrwerkskomponenten zu marktfähigen Konditionen.

Mit der ultra-hochfesten Legierung AZ86 bringt OTTO FUCHS in den 1980er Jahren einen Aluminium-Werkstoff auf den Markt, der mit einer höheren Festigkeit bei lediglich einem Drittel des Gewichtes, doppelt so stark wie Baustahl ist.

1990er

Auf Wunsch unserer Kunden werden unsere Produkte immer spezifischer. Mit Halbzeugen, einbaufertigen Komponenten, Fertigprodukten und Komplettsystemen antworten wir auf die gestiegenen Bedürfnisse des Marktes.

Die Nachfrage nach Leichtmetallrädern steigt stark an. Zusammen mit dem US-amerikanischen Hersteller von gegossenen Leichtmetallrädern, Superior Industries Inc., wird das 50:50-Gemeinschaftsunternehmen SUOFTEC Light Metal Products Kft. in Tatabánya, eine Kleinstadt 50 km nordwestlich von der ungarischen Hauptstadt Budapest, gegründet.

2000er

Im Jahre 2006, mit einem Investitionsvolumen von 17 Millionen Euro, starten die Bauarbeiten für das neue Ringwalzwerk. Seit 2007 sind wir Komplettanbieter von nahtlos gewalzten Ringen für die Verdichterräder von Flugzeugturbinen in jeder Größe.

Die OTTO FUCHS Gruppe wächst. 2006 entsteht in East London an der Südostküste Südafrikas das Joint-Venture FOXTEC IKHWEZI (Pty) Ltd (FUCHS 70 % / IKHWEZI 30 %). Gemeinsam mit dem lokalen Partner IKHWEZI Investment Holding fertigt Foxtec einbaufertige Querlenker für die Automobilindustrie.

In 2009 wird das Zweigwerk in Dülken eigenständig: die OTTO FUCHS Dülken GmbH & Co. KG wird gegründet.

Im April des gleichen Jahres übernimmt OTTO FUCHS das operative Geschäft des Lackierbetriebes Bothner GmbH & Co. KG in Leonberg mitsamt seinen 91 Beschäftigen. Die 100%ige Tochter firmiert heute unter dem Namen OTTO FUCHS Oberflächentechnik GmbH.

2010er

Neue Verfahren und Werkstoffe resultieren in immer wieder neuen Produkten. So zum Beispiel beschichtete Synchronringe für Kraftfahrzeug-Getriebe. Das erste Schmiederad direkt von OTTO FUCHS für den Endverbraucher: Die Fuchsfelgen in 19". Zum 100jährigen Bestehen wagt OTTO FUCHS mit einer Neuauflage der legendären Fuchsfelge für moderne Porsche-Fahrzeuge den Schritt in den Nachrüstmarkt.

Im Juni 2010 kauft OTTO FUCHS den von der SUPERIOR Inc. gehaltenen 50% Anteil an der ungarischen SUOFTEC. Mit der gleichzeitigen Umfirmierung in die OTTO FUCHS Hungary Kft. ist der ungarische Räderhersteller somit eine 100%ige Tochtergesellschaft der OTTO FUCHS Gruppe.

In 2011 gegründet, wird in 2012 unsere jüngste Tochter, die OTTO FUCHS Technology (Shenyang) Co., Ltd., die Produktion von geschmiedeten Fahrwerksteilen in China aufnehmen.


„Die Welt von morgen wird das sein, was wir aus ihr gemacht haben."

Hans Joachim Fuchs (1903 - 1992)
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